Die Tätigkeiten als Regisseur bei dem Film "Traumatrie" stellten sich einerseits als schwierig da, da das Set sehr viele Möglichkeiten für die Umsetzung der Idee bot, andererseits war genau dies auch ein Vorteil, den wir immer wieder während des Drehs nutzen konnten und welcher sich letztendlich für die Regie als Vorteil erwies. Zwar waren aufgrund des Drehbuches und Storyboards einzelne Bilder klar festgelegt, jedoch ergaben sich durch die Örtlichkeiten der Clouth-Werke immer wieder neue technische Umsetzungsmöglichkeiten.
Beim Dreh von Bild 9 mit dem Clown im Auto beispielsweise, waren nur eine einzige Totale geplant, jedoch war das Motiv so großflächig, dass wir mehrere Totalen aus den unterschiedlichsten Kameraperspektiven drehen konnten.
Letztendlich konnten wir dadurch wieder wertvolle Bilder gewinnen, um unser Ziel, 60 Schnitte in 100 Sekunden, zu erreichen.
Ein enormer Vorteil des Außendrehs waren die gegebenen Lichtverhältnisse. Zunächst waren wir unsicher, ob das Tageslicht ausreicht oder ob wir zusätzliches Licht aufbauen müssen. Dies war glücklicherweise nicht notwendig. Beim Innendreh allerdings machten wir die Erfahrung, dass man das Licht so aufbauen muss, dass der Protagonist stets vollständig ausgeleuchtet ist.

Nach diesem Schema sind wir vorgegangen, um eine bestmögliche Ausleuchtung zu erzielen.
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