Mittwoch, 17. Dezember 2008

Erfahrungsbericht Regie

Die Tätigkeiten als Regisseur bei dem Film "Traumatrie" stellten sich einerseits als schwierig da, da das Set sehr viele Möglichkeiten für die Umsetzung der Idee bot, andererseits war genau dies auch ein Vorteil, den wir immer wieder während des Drehs nutzen konnten  und welcher sich letztendlich für die Regie als Vorteil erwies. Zwar waren aufgrund des Drehbuches und Storyboards einzelne Bilder klar festgelegt, jedoch ergaben sich durch die Örtlichkeiten der Clouth-Werke immer wieder neue technische Umsetzungsmöglichkeiten. 
Beim Dreh von Bild 9 mit dem Clown im Auto beispielsweise, waren nur eine einzige Totale geplant, jedoch war das Motiv so großflächig, dass wir mehrere Totalen aus den unterschiedlichsten Kameraperspektiven drehen konnten. 
Letztendlich konnten wir dadurch wieder wertvolle Bilder gewinnen, um unser Ziel, 60 Schnitte in 100 Sekunden, zu erreichen. 
Ein enormer Vorteil des Außendrehs waren die gegebenen Lichtverhältnisse. Zunächst waren wir unsicher, ob das Tageslicht ausreicht oder ob wir zusätzliches Licht aufbauen müssen. Dies war glücklicherweise nicht notwendig. Beim Innendreh allerdings machten wir die Erfahrung, dass man das Licht so aufbauen muss, dass der Protagonist stets vollständig ausgeleuchtet ist.



     

 

Nach diesem Schema sind wir vorgegangen, um eine bestmögliche Ausleuchtung zu erzielen.

Montag, 1. Dezember 2008

Post-Production: 2.+3. Schnitttag

Am Montag, den 24. November und am Montag, den 01. Dezember wurde wieder in einer Aufteilung von 2 Teams am Film geschnitten. Der Rohschnitt konnte bereits nach dem 1. Schnittag beendet werden. Jetzt waren der Feinschnitt und die Audioabmischung unsere Herausforderungen.
Als der Film auf einer Länge von 100 Skunden war und wir 60 Schnitte erreicht hatten musste der Ton angepasst werden. Zuerst haben wir die einzelnen Lautstärken aufeinander abgestimmt:



Dann wurde bei einigen Textstellen ein Echo- Effekt eingesetzt. Dieser Effekt soll die unheimliche Traumwelt untermalen und die Figuren bedrohlicher wirken lassen. Im Effektmenü unter dem Punkt Audioeffekte ist der Echo- Effekt zu finden:



Im Effektfenster haben wir den Echo- Effekt nach unseren Wünschen einstellen können. Die Effektstärke wurde somit der Tonspur angepasst, so dass die Stimmen verzerrt wurden:



Jetzt musste noch Musik für den Film gefunden werden. Wir haben Wert darauf gelegt, dass den ganzen Film über neben den Dialogen auch ein athmosphärischer Ton zu hören ist. Jedoch verleiht Musik dem Film mehr Spannung. Es wurden 2 Musikstücke ausgewählt und so in die Tonspur eingepasst, dass ein stimmiges Gesamtbild entstand. An einigen Stellen ist die Musik explizit auf die Handlung abgestimmt:



Um die Traumwirkung zu verstärken haben wir bei den Szenenwechseln einen Effekt eingebaut, der das Bild verschwimmen lässt. In den Video Effekten ist der Effekt unter "Gauss- Unschärfe" zu finden. Im Effektfenster haben wir den Effekt unseren Bildern in Länge und Intensität angepasst:

Zum Schluss musste noch ein Abspann erzeugt werden. Da nur noch 3 Sekunden Zeit waren haben wir uns für einen vertikalen Rolltext entschieden. Im Textfenster konnten alle Namen eingetragen werden. Die Geschwindigkeit wird automatisch bestimmt:


Am kommenden Mitwoch muss der Film nur noch vom gesamten Team abgenommen werden und danach als Quicktime Movie exportiert werden.

Donnerstag, 20. November 2008

Post-Production: 1. Schnitttag

Nach der Digitalisierung begann am Mittwoch, den 19.11.2008 die Post-Production. Mit jeweils zwei Teams wurde in zwei Schichten von 10 bis 18 Uhr geschnitten. Die bereits nach Bildern sortierten Clips wurden jeweils in den Editor gezogen.




Im Editor wurden die benötigten Einstellungen erneut gesichtet und nach Eignung überprüft. Bei diesen Überlegungen half uns die genaue Protokollierung der Dreharbeiten. Folglich wussten wir genau, wie viele Einstellungen uns im jeweiligen Bild zu Verfügung stehen. So wurde Stück für Stück jede Einstellung mit einem kleinen Puffer und vorerst ohne genaue Ordnung auf die Filmspur gezogen.




Nun war es Aufgabe der beiden Cutter, die Reihenfolge der Einstellungen innerhalb eines Bildes festzulegen. Hierbei musste sowohl die inhaltliche Ebene aber auch das kleine Zeitfenster und die hohe Anzahl der Schnitte beachtet werden. Besonders das Schnitte-Zeit- Verhältnis entwickelte eine hohe Dynamik der Bilder. Somit musste auch der Rhythmus der Schnitte bedacht werden.

Auch die Gefahr von Anschlussfehlern bestand, jedoch zahlte sich in diesem Bezug die Zusammenarbeit mit einem professionellen Schauspieler aus, da dieser auch bei mehreren Takes stets die Abfolge beachtete. Bei jeglichen Schnittarbeiten ließen wir zunächst den Ton außer Acht. Dieser wird in einer weitern Schnitteinheit mit Soundtrack Pro bearbeiten.

Die zusammengesetzten Einstellungen von 4 Bildern sahen wie folgt aus:




Die folgen Probleme entstanden im Laufe unserer ersten Schnitteinheit:

Problem Nr. 1:
Farb- und Helligkeitsunterschied durch Nutzung verschiedener Kameras bei den Innenszenen.


Fehlerbehebung:
Über die Effekte Farbbalance und Gamma wurden die Unterschiede beglichen so dass die unterschiedlichen Helligkeiten nun nicht mehr sichtbar sind und das Material beider Kameras verwendet werden kann.


Filter:



voher - nachher




Problem Nr. 2:
Ton/Bild Versetzung: Ton vor Bild (1sec 11ms)


Fehlerbehebung:
Die Videospur wurde gesperrt und die Tonspur manuell verschoben. Durch Probehören wurde feststellen, ob der Ton zum Bild passt.

Bild- und Tonspur:

Mittwoch, 19. November 2008

Digitalisierung des Videomaterials

Am Montag, den 17.11.2008, wurde das am Samstag aufgenommene Videomaterial im Medienzentrum der RFH mit Final Cut Pro digitalisiert.

Das Digitalisieren erwies sich als kleine Herausforderung, da es nach dem Loggen des Videomaterials (Aufteilung des Materials anhand des Timecodes in unterschiedliche Clips) bei der Stapelverarbeitung (Digitalisierung des geloggten Materials) zu Fehlermeldungen kam. Die Fehler konnten nach einer Weile identifiziert werden: Es gab Probleme mit dem Timecode, da dieser wegen einem Wechsel des Bandes in eine zweite Kamera, an zwei Stellen bei Null begann. Final Cut Pro konnte somit nicht die gewünschte Stelle auf dem Band finden, da es diese teilweise doppelt gab.

Zur Lösung des Problems blieb nur die Möglichkeit, das Material anhand der direkten Aufnahme manuell einzulesen. Dies hatte die Folge, dass das digitalisieren um ein vielfaches länger dauerte.

Zu guter letzt ist das Material jetzt aber vollständig eingelesen, und befindet sich in aufgeteilten Clips auf der Festplatte. Mit dem Schnitt kann somit planmäßig am morgigen Mittwoch, den 19.11.2008 begonnen werden.

Bild: Digitalisierung des Materials anhand der direkten Aufnahme

Drehtag: 15.11.08

Folgende Technik haben wir für den Dreh von "Traumatrie" verwendet:

Kamera Panasonic AG DVX 100
Mikrophon MK 66 Sennheiser + Speiseteil K1
Kabel XLR-XLR
Kopfhörer
Stativ Sachtler DV 2
Lichtkoffer (3 Scheinwerfer)


Dokumentation
einzelner Szenen während
des Drehs


Aufbau
Alle Teammitglieder bauen die Technik (Kamera mit Stativ, Tonangel, Mikrofon mit Pistole) auf.



Ausführliche technische Beschreibung der zweiten Szene
- Flucht vor schwarzer Gestalt -


1. Vorbereitung für die zweite Szene
Darsteller werden geschminkt und passende Outfits für den Hauptdarsteller ausgewählt.





2. Vorbereitung für die zweite Szene
Beim ersten Film haben wir in 4:3 gedreht, aber haben uns nach einiger Überlegung dazu entschieden, dass wir diesen Film in 16:9 drehen.
Dieses Foto zeigt die Teammitglieder bei einem Weißabgleich mit der Kamera.





3. Erste Einstellung
Auf diesem Bild sieht man folgende Einstellung: Totale des Weges, zweite Szene.





4. Schwierigkeiten
Bei der zweiten Szene hatten wir Probleme bezüglich des Tons. (Wackelkontakt) Nach einigem Justieren des Adapters, konnte dieser jedoch schnell behoben werden.
Weitere Probleme ergaben sich aufgrund der Atmo. Wir mussten die Aufnahmen häufig unterbrechen, da Geräusche, wie eine Säge, Krankenwagen, Flugzeuge etc. die Tonaufnahmen störten.







5. O-Ton (Original-Ton)
Um einen qualitativ besseren O-Ton zu erzeugen, haben wir zusätzlich das Hecheln erneut separat aufgenommen.







6. Timecode-Liste
Zwei Teammitglieder waren zuständig für die Erstellung der Timecode-Listen, die während unseres gesamten Drehs sorgfältig geführt wurden.
Diese erleichtern uns die Arbeit im Schnitt, da die Szenen aufgrund der Dokumentation in Timecodes leichter zu finden, bzw. zuzuordnen sind.







7. Diverse Kamera-Einstellungen
Hier werden die nächsten Einstellungen, die Totale von vorne und Close auf die Füße, besprochen.
Bei dem Close auf die rennenden Füße, einmal mit Schwenk der Kamera und einmal ohne.
Wahrscheinlich entscheiden wir uns für die Einstellung ohne Schwenk, da das Bild durch die Handkamera verwackeln könnte.







8. Atmo
Dieses Bild zeigt wiederum die Schwierigkeiten, die sich aufgrund der Atmo ergaben. (Krankenwagen)
Auch hier mussten wir die Aufnahme abbrechen und später erneut einen NUR-Ton machen.




Weitere technische Beschreibungen:




9. Nahaufnahme
Auf diesem Bild sieht man den Clown im Auto. Der Kameramann macht eine Nahaufnahme von dessen Gesicht (Close-Up). Parallel dazu wird im Hintergrund das Lachen des Clowns von dem Hauptdarsteller als O-Ton aufgenommen.







10. Anschluss-Problem
Es wurde entschieden zwei Szenen zu tauschen. Das Team, welches im Bild bewusst zu sehen sein sollte, befand sich zum Dreh des 4. Bildes bereits an dem Drehort, an dem auch das 5. Bild gedreht werden sollte. Aufgrund dieses guten Übergangs wurde somit Bild 5 vorgezogen.






11. Schuss-gegen-Schuss
Hier wurde ein Close-Up auf den Schauspieler gemacht. Die Szene wird als Schuss-gegen-Schuss Aufnahme dargestellt, d.h. die Kamera wechselt immer die Perspektive von Schauspieler zu Schauspieler.






12. Kameraperspektiven
Um möglichst viel Dynamik erzeugen zu können, verwenden wir bei der Szene mit der skurilen Frau vier verschiedene Einstellungen: Die Totale, eine Halb-Totale, einen Close-Up und eine Over-the-Shoulder Aufnahme.








13. Externer Monitor
Um den Dreh sowohl auf dem Kamera-Display als auch auf dem externen Monitor verfolgen zu können, haben wir uns auch diesmal dazu entschieden, den Monitor als Unterstützung zu verwenden. Doch aufgrund eines Wackelkontaktes mussten wir auf diesen verzichten.






14. Zweite Kamera
Da beim Umbau die entliehene Kamera beschädigt wurde und weder im Display noch im Sucher ein Bild zu sehen war, mussten wir auf eine private Kamera zurückgreifen. Da diese Kamera jedoch keinen XLR-Stecker hatte, konnten wir das Mikro daran nicht anschließen. Daraufhin haben wir uns entschieden mit der privaten Kamera lediglich das Bildmaterial zu drehen und den Ton separat weiterhin mit der entliehenen Kamera aufzunehmen, da diese trotz Beschädigung, Bild und Ton in einwandfreier Qualität aufnehmen konnte.
Obwohl wir bei der entliehen Kamera keine Möglichkeit mehr hatten die Aufnahmen zu sehen, sind dennoch gute, brauchbare Bilder entstanden. So haben wir für alle Innenszenen (Fug im Bett) Bildmaterial von zwei Kameras.

Freitag, 14. November 2008

Meeting vom 12.11.2008

Inhalte des Treffens waren:

1. Wir haben eine Kasse eingerichtet. Jedes Mitglied sollte bis Freitag 5,- € in diese einzahlen. Leonie verwaltet die Kasse. Sollten jemandem Ausgaben entstehen, bekommt er das Geld von Leonie aus der Gemeinschaftskasse zurück.

2. In der letzten Woche entstand das Problem, dass unser Schauspieler aus beruflichen Gründen unseren Dreh nicht wahrnehmen kann.
Während des Treffens haben wir versucht einen Ersatz zu finden. Nathalie konnte über Endemol einen Kontakt zu einer professionellen Schauspielerin herstellen, die uns hoffentlich einen neuen Schauspieler vermitteln kann.

3. Außerdem wurde die Nutzungsvereinbarung thematisiert. Johannes führte in der letzten
Woche mehrere Gespräche mit dem Hausmeister der Clouth-Werke, sowie dem zuständigen Beamten bei der Stadt.
Ergebnis der Verhandlung waren, dass uns am Drehtag eine Toilette und ein Raum mit Stromversorgung zur Verfügung stehen wird. Die Versicherung wird über unsere eigene Haftpflichtversicherung bestehen. Offen geblieben jedoch ist noch die Frage der Kosten.

4. Auf Grund von Kritik an unserem bereits erstellten Exposé, überarbeiteten wir dieses gemeinsam, um jegliche Missverständnissen zuvor zu kommen.
Wir haben in der neuen Fassung des Exposés nun auch die Zielgruppe, das Format, sowie die Erzählperspektive.
Außerdem haben wir unser Drehbuch überarbeitet und weitere Töne, Geräusche und Dialoge eingefügt.

5. Durch einen Teambeschluss wurde entschieden, dass wir keine Visagisten benötigen, da wir beispielsweise die Clown-Maske kaufen, bzw. leihen.

6. Bis Samstag müssen noch folgende Dinge erledigt werden:
• Jedes Mitglied sollte sich das Drehbuch ausdrucken
• Eine zusätzliche Kamera und Monitor müssen besorgt werden - Valtentin
• Das Equipment muss am Freitag abgeholt werden
• Kopfhörer – Philip
• Tapes – Johannes
• Kabeltrommeln – Leonie, Nathalie und Valentin
• Weitere Besorgungen entnimmt jedes Mitglied aus der Requisitenliste.

7. Aufgabenverteilung für Samstag:

• Regie: Valentin
• Regieassistenz: Anke
• Kamera: Philip und Johannes
• Ton: Leonie
• Time-Code: Mirja und Nathalie
• Dokumentation des gesamten Sets: Julia und Theres
• Springer: David

Mittwoch, 12. November 2008

Drehbuch, Storyboard, Requisitenliste

Wie schon angekündigt, wurde vom Team ein Drehbuch, ein Storyboard, sowie eine Requisitenliste erstellt. Ihr findet alle Dateien im Downloadbereich.

Mittwoch, 5. November 2008

Meeting vom 5.11.2008

Unser Treatment ist jetzt im Blog verfügbar.

Inhalte des Treffens waren:
1. Die Verhandlungen über die Nutzungsvereinbarung der Clouth Werke laufen noch, da noch Probleme bezüglich einer Versicherung bestehen.
2. Folgende Aufgabenverteilungen haben wir vorgenommen:

- Das Drehbuch schreiben Theres und Valentin. Da wir ein Treffen mit dem Schauspieler Fug vorgesehen haben, muss das Drehbuch bis spätestens Montag, den 10.11.2008 fertig gestellt sein, um ihm eine genaue Darstellung unserer Idee bieten zu können.

- Wir haben eine vorläufige Rollenverteilung festgelegt:
Baron → Philip
Clown → Theres
Samurai → David
Frau → Julia
Leiche → Valentin
Mann → Johannes

- Für die Rollen des Clowns und der Frau haben wir eine Visagistin engagiert. Sie steht am Samstag, den 15.11.2008 zur Verfügung. Die genaue Uhrzeit muss noch geklärt werden.

- Wir haben eine Teamkasse eingerichtet, um die Verpflegung während der Drehtage zu bezahlen. Somit umgehen wir die finanziellen Probleme des letzten Filmprojektes, da nun jeder den gleichen Beitrag leistet. Dieser beträgt vorerst für jedes Mitglied 5,- €.

- Es wurde im Team entschieden, dass wir eine weitere Locationbesichtigung vornehmen, um die einzelnen Motive festzulegen und ggf. Stellproben vorzunehmen. Somit erleichtern wir uns die Arbeit am eigentlichen Drehtag.

- Jedes Teammitglied sollte sich Gedanken über Geräusche, Dialoge und O-Töne bis zum nächsten Meeting machen.

- Bis zum nächsten Meeting müssen, neben dem Drehbuch, noch:

Requisitenliste → Nathalie
Disposition → Anke
Drehplan → David
Storyboard → Johannes

fertig gestellt werden.

Ausblick: Ab jetzt weiten wir unsere Kommunikation auf den Blog aus und nutzen die Kommentarfunktion als Informations- und Kommunikationsplattform. Jeder soll seine persönlichen Erfahrungsberichte, Eindrücke und Probleme, sowie Fragen ans Team hier mitteilen.

Das nächste Meeting findet voraussichtlich am Mittwoch, den 12.11.2008 statt.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Locationbesichtigung und Requisite

Am Dienstag den 28.10. haben 4 Teammitglieder das Motiv und zukünftige Set, die Clouth-Werke, ein erstes Mal besichtigt, um sich einen Eindruck von den dortigen Licht- und Tonverhältnissen zu verschaffen.
Es stellte sich heraus, dass die Location aus drehtechnischer Sicht sehr gut für unsere Film-Idee geeignet ist.
Das Gelände bietet ein vielfältiges Spektrum an unterschiedlichen Möglichkeiten, sowohl technisch als auch dramaturgisch, um die verschiedenen Szenen in Ruhe und ohne lästige Nebeneffekte filmen zu können.
Folgend ein paar Fotos der Location. Eine größere Auswahl der Bilder findet ihr rechts in der Navigationsleiste.























Am Mittwoch den 29.10. wurden verschiedene Requisiten und Kostüme bestellt. Die Möglichkeit dazu bietet uns die Firma tvision, die uns die Requisiten kostenlos zur Verfügung stellt.
Folgend die Liste der bestellten Kostüme und Requisiten mit den dazugehörenden Bildern:

Spider-Woman
Samurai
Baron
Clown (Rot/Gelb)
Clownperücke
Marquis Perücke
Clownnase



Sonntag, 26. Oktober 2008

Meeting vom 22.10.2008

Inhalte des Treffens waren:
1. Besprechung des Exposés und der Aufgabenstellung
2. Vertiefung und Fixierung der Filmidee und Besprechung der einzelnen Szenen als Grundlage für das zu erstellende Drehbuch
3. Festlegung der Drehtermine, Drehorte und der Technik
4. Festlegung Schauspieler, der die Hauptrolle im Film übernehmen soll
5. Besprechung evtl. technisch bedingter Probleme beim Dreh und Lösungsansätze finden



1. Ein Exposé zum zweiten Film wurde bereits erstellt. Dieses spiegelt die Idee und den Grundgedanken die behandelt werden wider. Es geht in erster Linie um einen Mann der einen Alptraum hat und in diesem sämtlich Ur-Ängste, die jeder Mensch hat; zu verarbeiten. Die Aufgabenstellung:
- 100 Sekunden Dauer
- Min. 60 Schnitte
- Dialog- / O-Ton orientiert
wird selbstverständlich berücksichtigt und ist nach Auffassung des Teams auch hierbei gut umsetzbar.

2. Die Szenen wurden im Einzelnen vom Team besprochen und auf Machbarkeit kritisch geprüft. Siehe Punkt 6
Szene 1: Establisher: Nacht, Bett, Fug schläft, schwitzt, hechelnd
Szene 2: flüchtend, stärker hechelnd, sieht Gestalt mit schwarzem Gewand (Schritte O-Ton) wieder flüchtend bis Mauer
Szene 3: Blick in andere Richtung, Autoscheinwerfer an, böse Lache, Verfolgung durch Clown im Auto, Fug rennt Treppe rauf
Szene 4: Ein Baron erwartet Fug, oben, Dialog (Themen: Geld), Baron hält Fug fest, rennt weiter
Szene 5: Bett, Fug befreit sich im Schlaf, rennt weiter
Szene 6: rennt, bis auf das Dach bis Kante, Menschen lachen und kommen auf ihn zu, er rennt auf sie, die Menschen verschwimmen
Szene 7: rennt, man sieht wie er im Wald/ Gebüsch rennt, (rascheln) stolpert über Leiche, fällt
Szene 8: Fug wälzt sich im Bett, Schweißperlen auf der Stirn
Szene 9: Frau (pinke Perücke, lange schwarze Fingernägel, freakiges Kleid) lockt ihn mit dem Finger („Ich hab auf dich gewartet“)
Szene 10: Ein Samurai schlägt Fug mit Pfanne vor den Kopf
Szene 11: Fug schreckt schweißnass hoch, ist aufgelöst, fasst sich an den Kopf, entdeckt Blut, sieht auf seine Blut verschmierte Hand - Ende!

3. Drehtermine: (nicht wie ursprünglich geplant am 08./09.11.08)
14./15. November 2008

Drehort:
Clouth Werke Köln Niehl
Xantener Strasse / Ecke Niehler Strasse
Köln
Die Location ist ein stillgelegtes Industriegelände. Dort soll hauptsächlich draußen gedreht werden. Ob eine Möglichkeit besteht im Inneren zu drehen wird noch geprüft. Ansprechpartner ist die Stadt Köln.

Technik:
1 Camcorder Set
1 Tonangel
1 Lichtkoffer

4. Die Hauptrolle spielt Fulgencio Morente Gómez bekannt aus Einspielern der (Kinder-) Sendung „Wissen macht ah!“ im WDR. Wir stehen bereits in Kontakt mit ihm und informieren ihn über für ihn relevante Schritte des Projekts

5. Bei den Überlegungen zur Umsetzung unseres Films haben sich folgende Probleme ergeben:

- Wir würden gerne bei Nacht spielen da es ja um einen Traum geht und eine spannende, angsterfüllte Atmosphäre kreieren wollen. Allerdings haben wir nicht genügend Licht um ein Industriegeländer der Größe der Clouth Werke auszuleuchten. Man würde hinterher im Film kaum etwas sehen.
- Wir drehen an einem öffentlichen Ort und müssen bei der Stadt Köln eine Drehgenehmigung einholen
- Wir drehen hauptsächlich draußen, so dass kein Einfluss auf evtl. störende Geräusche genommen werden kann (z.B. Flugzeuge, Bahn etc.)
- Wir brauchen relativ aufwendige Kostüme wie z.B. Baron und Samurai

Lösungsansätze:

- Wir haben uns entschlossen das Zimmer in dem der Hauptdarsteller schläft entsprechend auszuleuchten. Hierzu haben wir die Mittel. Der eigentlich Traum spielt dann allerdings im Hellen was der Geschichte aber hoffentlich keinen Abbruch tun wird
- Es wurde bereits recherchiert und eine mündliche Genehmigung eingeholt. Wir müssen lediglich eine Nutzungsvereinbarung für den Zeitraum unterschreiben und diese an die Stadt Köln leiten
- Die Clouth Werke liegen still und abgelegen so dass das Risiko störender Geräusche minimiert werden kann. Dies ist hier bei einem Dialog-orientierten Film von besonderer Bedeutung
- Ein Teammitglied hat Zugriff auf den Kostümfundus der T-Vision GmbH und die Kostüme sind dort vorhanden

To-Do´s:
- Technik bestellen
- Schriftliche Drehgenehmigung einholen
- Schauspieler briefen
- Treatment und Drehbuch erstellen
- Requisiten- und Kostümliste erstellen


Das nächste Meeting findet statt am 29.10.2008

Exposé - zweites Filmprojekt

Letzte Woche wurde das Exposé für unser zweites Filmprojekt ausgearbeitet. Viel Spaß beim lesen:

Ein kalter verwahrloster Raum, Fug wälzt sich schwitzend auf seiner Matratze. Er versinkt in seiner Traumwelt und flüchtet sich dort von einer skurrilen Situation in die Andere. Fug begegnet auf seiner Traumreise unter anderem bizarren Figuren und Angst einflößenden Momenten. Seine Erlebnisse lassen ihm in seinem Schlaf keine Ruhe und treiben ihn in den Wahnsinn...

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Meeting vom 15.10.08

Inhalte des heutigen Treffens waren:
1. die Reflektion über des Films „Das erste Date“
2. die Ideensammlung für das neue Filmprojekt
3. eine grobe erste Strukturierung des zweiten Films

Insgesamt ist das Team der Klopffleisch Production, unter dem Aspekt, dass es der erste Film war, sehr zufrieden.
Probleme, die sich ergeben haben, können nun durch die Erfahrung im Voraus berücksichtigt und so vermieden werden.

Um Ideen für den zweiten Film zu entwickeln, ging das Team systematisch mehrere Genres durch und diskutierte deren Realisierbarkeit unter den gestellten Bedingungen.
Die erste Idee, einen Sketch zu drehen, wurde verworfen, da das Team zu der Überzeugung kam, dass es sehr schwierig werden würde die zusammenhängende Handlung eines Sketches in einem 100 sek. Film mit 60 Schnitten adäquat vermitteln zu können.
Als nächstes mögliches Thema wurde über das dokumentarische filmen eines Events, wie z.B. der Präsentation eines neuen Autos, nachgedacht.
Auch diese Idee wurde nach Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile nicht weiter vertieft, da man zu der Überzeugung kam, dass vieles im Vorfeld nicht planbar sei und somit eine zu große Gefahr für das Filmprojekt entstehe.
Aus gleichem Grund wurde auch die Idee, den 1. FC Köln einige Tage bei Training und Spielen zu begleiten, verworfen.

Um weitere Anregungen zu erhalten, nutzten die Mitglieder der Klopffleisch Production das Internet.
Dabei wurde der Entschluss gefasst, dass der nächste Film fiktionaler Natur sein soll, da es so möglich ist eine ausführliche Planung und Strukturierung vorzunehmen, gestützt durch ein genaues Drehbuch und Storyboard, welches in dem Maße bei einem z.B. dokumentarischen Film nicht möglich wäre.

Ebenfalls lässt sich dadurch der Inhalt so kreieren, dass sich die Schnelligkeit des Films an die Handlung anpassen lässt.
Als Handlungsinhalt wurde erstmal nur grob ein Alptraum beschlossen, in dem es um Angst und Flucht geht. Genaueres wird dann beim nächsten Meeting geplant. Die bisher vorgesehenen Drehtage sind der 8. und 9. November.

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Video auch im Blog

Für alle die sich den Film noch einmal anschauen wollen haben wir unseren Film auch hier im Blog hochgeladen. Viel Spaß beim anschauen.

Dienstag, 7. Oktober 2008

Fotos der Dreharbeiten

Von nun an sind auch Fotos der Dreharbeiten im Downloadbereich zu finden.

Montag, 6. Oktober 2008

Letzte Züge

*Rohschnitt verfeinert und mit Musik unterlegt*

Das Team der Klopffleisch Production hat sich auf eine Auswahl an Musik einigen können. Einige Szenen wurden im Feinschnitt nochmals gekürzt. Ein Vorspann und ein Abspann wurden erstellt und in den Film eingefügt. "Das erste Date" wurde somit am 06.10. fertiggestellt und wird am Mittwoch vor der Präsentation nochmals vom gesamten Team abgenommen. Insgesamt sind alle Teammitglieder sehr zufrieden und die Koordination der Post- Production hat sehr gut funktioniert. Eine gute Teamleistung hat letztendlich zu einem ca. fünfeinhalb minütigen Kurzfilm geführt. Klopffleisch Productions freut sich schon auf den nächsten Film, um aus eventuellen Fehlern zu lernen und den Anspruch etwas hochzuschrauben zu können.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Zweiter Schnitttag

Heute, am Mittwoch den 01.10.08 wurde das Rohmaterial von zwei Teams weiter bearbeitet. Das erste Team traf sich um 10 Uhr im Projektraum. Zunächst wurde das gesamte Material gesichtet, die besten Szenen ausgewählt und dann mit dem Schnitt begonnen. Das zweite Team übernahm um 13.30 Uhr die Arbeit des ersten Teams um den Schnitt fertig zustellen.
Anschließend fand ein Brainstorming bezüglich der Score-Musik, dem Vor-und Abspann und möglichen Kürzungen statt.

Das nächste Meeting ist für den 2.10. um 18:00 Uhr angesetzt.

Dienstag, 30. September 2008

Statusbericht 30.9.08

*Dreharbeiten erfolgreich beendet*

Das Team der klopffleisch productions hat am vergangen Freitag (26.09.2008) und Samstag (27.09.2008) alle Szenen für den Film "Das erste Date" abgedreht.
Der erste Treffpunkt am Freitag war am ersten Drehort - Philips Wohnung - um 10h. Während das Equipment abgeholt wurde, wurde am Drehort durch das restliche Team bereits alles vorbereitet. Wir konnten somit mit dem eigentlichen Dreh um 11h beginnen. Zusätzlich zu dem Equipment aus der RFH, half uns ein Videomonitor aus privatem Bestand, so dass wir die einzelnen Einstellungen viel besser sehen konnten.
Die Dreharbeiten zu den Szenen der männlichen Hauptrolle (und der Dreh der Uhrzeit) wurden gegen 16h beendet.
Das gesamte Team fuhr im folgenden zum Dreh in das Restaurant "CAMPUS" in der Lindenstraße. An dieser Stelle auch nochmals einen herzlichen Dank an die 3 Schwestern des Restaurants "CAMPUS".
Hier wurden alle Szenen des eigentlichen Dates mit insgesamt vier Darstellern gedreht. Die Lichtsetzung war hier etwas schwieriger, da es sich um eine Abendszene handeln sollte. Letztendlich konnten aber alle Vorstellungen des Teams durchgehend realisiert werden. Der Drehtag wurde um 19:30h beendet.
Am Samstag trafen sich die ersten Teammitglieder bereits um 9:00h zur Vorbereitung der Hauptdarstellerin in der Wohnung eines Teammitglieds. Der Rest des Teams traf bis 10h ein, so dass der Dreh der ersten Szenen um kurz nach 10h beginnen konnte. Zunächst wurden alle Badezimmer-Szenen gedreht, danach die Szenen im Flur und dem Schlaf-/Wohnzimmer (sowie die Handy-Szenen). Der Außendreh wurde dann zuletzt gegen 14:30 begonnen. Der Drehtag wurde gegen 16h erfolgreich beendet.

Insgesamt war das gesamte Team sehr zufrieden mit den beiden Drehtagen.


*Teammitglieder treffen sich zum digitalisieren des Videomaterials*

Einige Teammitglieder trafen sich am Montag Vormittag (29.09.2008) um das gefilmte Material zu capturen und zum ersten mal zu sichten. Das ausgeliehene Equipment wurde unterdessen von anderen Mitgliedern unversehrt zurückgebracht.

*Erste Schnitte*

Wir haben am heutigen Dienstag (30.09.2008) mit der Bearbeitung des Rohmaterials begonnen. Beim eindigitalisieren haben wir besonders darauf geachtet, dass die jeweiligen Szenen einzeln eingeladen wurden und jede Szene indivduell benannt wurde, was den anschließenden Schnitt sehr erleichtert.

Freitag, 26. September 2008

Drehplan, Dispos und Storyboard

Seit heute morgen sind der Drehplan, die Dispos für die Drehtage am 25.09 und 26.09, und das Storyboard auf der Website abrufbar.

Ihr findet sie im Downloadbereich.

Anbei eine Voransicht des Drehplans

Mittwoch, 24. September 2008

Meeting vom 24.09.2008

*Tagesordnug*

1. Drehbuch besprechen
2. Termine anhand von Drehplan festlegen
3. Requisitenliste erstellen

*Drehbuch besprechen*

Drehbuch in der Gruppe gegengelesen und Verbesserungen vorgenommen.
Letzte Szene detailliert besprochen und in einzelnen Einstellungen skizziert. Wirkung der Szene analysiert.
Einzelne Motive besprochen, wie z.B. „Haustür-Szene“

*Termine anhand von Drehplan festlegen*

Drehtage zeitlich und personell grob geplant.
Drehplan angepasst und optimiert.

*Requisitenliste erstellen*

Requisiten

Wanduhr (analog) → Philip
2 Handys → Philip und Julia
Handtücher (farbig) → Philip und Julia
Schminke → Julia
Haarbürste → Julia
Föhn/Glätteisen → Julia
Armbanduhr Mann → Philip
Lockenwickler → Leonie
Flasche Bier → Bier
Deo → Philip
Rasierer → Philip
Kleidung Frau → Julia
Kleidung Mann → Philip Beiger Schal → Leonie
Mantel / Jacke → Julia
Handtasche → Julia
Fahrrad → Philip
Puder → Leonie

ACHTUNG: Kleidung (auch Schal, Jacke etc.) aller Darsteller darf nicht weiß, schwarz, gestreift, kariert oder eng gemustert sein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Fahrzeuge

Auto → Julia



*To-Dos bis Freitag, den 26.09.2008*

Theres: Time Code-Liste erstellen und ca. 10 mal ausdrucken
Philip: Fußballspiel aufnehmen, Making-Of-Kamera organisieren
Nathalie und Philip: Storyboard einscannen
Johannes: Disposition erstellen, Mini-DV-Tapes besorgen
David: Drehplan fertig stellen
Valentin: Video-Monitor organisieren

Montag, 22. September 2008

Treatment - Das erste Date

Sie, 23 Jahre, Studentin aus Köln, chaotisch aber süß, braune Haare, für ein Mädchen recht groß und Single.
Er, 25 Jahre, Student aus Köln, attraktiv aber unorganisiert, lockiges Haar, liebe Augen und Single.

Eine SMS geht auf dem Handy ein: „Bleibt es bei unserem Date heute Abend, 20 Uhr im Campus?“
Sie liest diese SMS und lächelt wie jemand der gerade ein nettes Kompliment bekommen hat.
Erneut ist ein anderes Handy zu sehen, auf dem gerade eine SMS eingegangen ist: „Bis heute Abend, ich freu mich ☺“.
Die folgenden Handlungen, bei denen die beiden Protagonisten bei ihren durchaus unterschiedlichen Vorbereitungen auf ihr erstes Date gezeigt werden, laufen parallel in deren Wohnungen ab und werden in kurzen knappen Einstellungen gegeneinander geschnitten.

Close-up auf eine Wanduhr. Es ist 18:20 Uhr.

Sie befindet sich in ihrem Badezimmer, steigt aus der Dusche in ein Handtuch gewickelt und mit einem Handtuch-Turban auf dem Kopf.
Noch wirkt sie recht entspannt, es sind ja noch über 1 ½ Stunden bis zu ihrem Date. Fröhlich greift sie zu ihrer Schminke, womit sie bestens ausgestattet ist und beginnt sich die Wimpern zu tuschen und ihr Gesicht mit sämtlichen Tübchen zu traktieren.

Ein leeres Badezimmer, offensichtlich von einem Mann. Es ist ein bisschen unaufgeräumt aber nicht dreckig. Man sieht Rasiergel und weiteren „Männer-Zubehör“ allerdings keinen Mann. Raumwechsel. Totale auf die die Couch, wo er offensichtlich vor dem Fernseher sitzt und fieberhaft ein Fußballspiel verfolgt.

Close-up auf eine Wanduhr. Es ist 19:05 Uhr.

Man sieht einen geöffneten Kleiderschrank. Sie steht, mittlerweile perfekt geschminkt aber immer noch in ihrem Handtuch-Kleid vor dem offenen Kleiderschrank und schaut als müsste sie gerade eine komplizierte Matheaufgabe lösen. Sie tippt sich mit dem Finger auf den Mund und wirkt relativ überfordert. Drei verschiedene komplette Outfits werden anprobiert, einmal wild-romantisch, einmal sexy-verrucht und einmal lässig-sportlich. Der Kleiderhaufen neben ihrem Kleiderschrank wird immer größer und größer

Eine Kühlschranktür wird geöffnete aus der er gerade eine Flasche Bier nimmt. Die Kühlschranktür fällt wieder zu und er setzt sich erneut auf seine Couch vor den Fernseher.

Close-up auf eine Wanduhr. Es ist 19:25 Uhr.

Sie steht mit Lockenwicklern in den Haaren vor ihrem Badezimmerspiegel und schreit hysterisch auf weil sie auch langsam nervös wird und ihr einfällt, dass ihr Locken gar nicht stehen. Dann versucht sie hektisch ihre Haare mit einem Glätteisen zu bearbeiten.

Mittlerweile steht auch der Mann vor dem Spiegel und fühlt mit der Hand über seinen Drei-Tage-Bart. Er macht eine Handbewegung die ausdrückt, dass es noch längst nicht notwendig ist sich zu rasieren. Anschließend steht auch er vor dem geöffneten Kleiderschrank, riecht an seiner Achsel, zieht ein neues T-Shirt aus dem Schrank und streift es über.
Fertig gestylt mit Jacke und Schal steht er dann vor seinem Spiegel im Flur, findet sich offensichtlich unwiderstehlich. Er zeigt „Daumen hoch“ und verlässt die Wohnung.

Sie steht ebenfalls mit Jacke vor ihrem Flurspiegel, wirkt sehr erleichtert dass sie es tatsächlich geschafft hat, sich ohne Unfall zu schminken, ein passendes Outfit zu wählen und ihre Haare zu glätten. Sie seufzt erleichtert, zwinkert sich entzückt von ihrem Spiegelbild zu und verlässt ebenfalls die Wohnung.

Close-up auf eine Wanduhr. Es ist 19:51 Uhr.

Beide Wohnungstüren fallen hinter den Protagonisten ins Schloss.

Im Restaurant Campus. Die Tür öffnet sich und sie betritt den Raum unmittelbar gefolgt von ihm. Sie wirft ihm einen neckischen Blick über ihre Schulter hinweg zu, als Dank dafür dass er ihr – ganz der Gentleman – die Tür aufgehalten hat.
Close-up auf einen Stuhl auf dem sie galant Platz nimmt. Nächster Close-up auf einen weiteren Stuhl und auch er setzt sich hin.
Erstaunlicherweise sitzen sie mit dem Rücken zueinander. Das jeweils andere Tischende ist nicht sichtbar.
Das jeweils andere Tischende ist nun sichtbar. Gegenüber von ihm nimmt eine Blondine Platz, sie begrüßen sich mit Küsschen über den Tisch hinweg, parallel setzt sich gegenüber von ihr ein fremder Mann auf den Stuhl und begrüßt sie ebenfalls freundlich.

- Ende -

Drehgenehmigung eingeholt

Heute wurde eine Drehgenehmigung vom Restaurant "Campus" in Köln eingeholt. So ist es uns möglich am Freitag, den 26.09.08, ab 17 Uhr in dem Restaurant die Abschluss-Szene unseres Filmes zu drehen.

Wir danken schon einmal vorab dem "Campus" für die freundliche Unterstützung.

Exposé - Das erste Date

Wer kennt das nicht? – Die Aufregung vor dem ersten Date.
Jedoch sehen die Vorbereitungen bei Mann und Frau völlig unterschiedlich aus.
Im Gegensatz zu ihm wirbelt sie schon 1 ½ Stunden vor dem Treffen zwischen Dusche, Spiegel und Kleiderschrank herum. Sie droht im Chaos zu ertrinken, er hingegen badet in männlicher Gelassenheit.
Ihre Gedanken drehen sich um wild-romantisch oder sexy-verrucht und Lockenwickler oder Glätteisen. Er sitzt, weit ab von jeglichen Entscheidung, entspannt auf dem Sofa und widmet seine Energie einem Fußballspiel und kühlem Bier.

Kann dieses Date funktionieren?

Donnerstag, 18. September 2008

Meeting vom 17.09.08

*Neue Ideen*

1.) Dokumentation über Schuhe → verworfen, weil zu einfallslos

2.) Kurzfilm „Das erste Date“ - Arbeitstitel

Entscheidung für Thema: Kurzfilm über ein erstes Date und die individuellen Vorbereitungen von Frau und Mann.
Vorteile: gute Lichtverhältnisse, Vielfalt der Perspektiven und viele verschiedene Kameraeinstellungen möglich, zeitloses Thema

*Ideen- Brainstorming*

1. Sowohl Frau als auch Mann werden bei den Vorbereitungen zu einem Date gefilmt
2. Klischée Frau/ Mann wird aufgegriffen
3. Gegenüberstellung der Eigenarten von Frau und Mann während der Vorbereitungen auf eine Verabredung


*Drehtage*

26.09 → Dreh Restaurantszene
27.09 → Dreh in Wohnung von Frau, Dreh in Wohnung von Mann
29.09 → eindigitalisieren des Materials
29.09 / 1.10 → Schnitt

*Drehorte - Motive*

1. Wohnung von Mann
2. Wohnung von Frau
3. Restaurant


*Gruppeneinteilung, Zuständigkeiten festlegen*

To- Dos:

Blogwartung und -design: Philip
Texte für Blog: Mirja, Theres, Julia, Nathalie und Leonie
Drehbuch: Anke, Mirja
Exposé: Julia, Leonie
Treatment: Anke
Storyboard: Nathalie
Mini DV Bänder: David
Drehplan: David

→Auswahl der Requisiten für Frau und Mann (Outfit, Requisiten etc.)

Equipment reservieren: Theres, Valentin
Von Freitag 26.09 – Dienstag 30.09
→Öffnungszeiten beachten
→ Valentin bringt Videomonitor mit


2 Camcorder (inkl. Stativ)
2 Lichtkoffer
Abholung und Lagerung Equipment: Theres

Schnittplatz reservieren: Theres, Valentin

*Schnitt*

Montag, 29.09.2008
Mittwoch, 01.10.2008
Freitag, 03.10.2008 (Achtung: Feiertag)

Festplatte reservieren: Theres
Für Montag den 29.09.2008 zum eindigitalisieren


Fertigstellung der Texte und Bereitstellung des Equipments bis zum nächsten Meeting am:

26.09.2008

Mittwoch, 17. September 2008

Verwurf der Idee

Aufgrund verschiedener Schwierigkeiten hat sich klopffleisch productions beim heutigen zweiten Meeting dagegen entschieden, das Filmprojekt "Dokumentation der Anti-Islamisierungkonferenz" durchzuführen.

Für diese Entscheidung gab es 2 Hauptgründe:

1. Die Sicherheit des Materials und der Personen während des Drehs kann nicht gewährleistet werden. Dies stellte sich insbesonders bei der heutigen Presse-Konferenz der Kölner Polizei, die von 3 Teammitgliedern besucht wurde, heraus. Es wurde geraten, den Ort zu meiden, da selbst die Polizei die Ausmaße dieser Ausnahmesituation nicht einschätzen kann.

2. Eine genaue Planung des Drehs ist bei solch einer großen und fast unorganisierten Veranstaltung nicht möglich, da selbst die Polizei-Köln über keine detaillierten Informationen verfügte.

Aufgrund dieser Fakten hat sich klopffleisch productions dazu entschieden, ein anderes Filmprojekt zu realisieren. Weitere Informationen zu unserem neuen Projekt folgen.

Erstellen Disposition

Eine Dispo ist grundsätzlich eine Art Ablauf, der genau dokumentiert, welche Aktionen im Rahmen des EB-Drehs stattfinden und zu welcher Uhrzeit. Sie wird i.d.R. vom zuständigen Aufnahmeleiter erstellt und dem gesamten Team als zeitlicher Leitfaden zur Verfügung gestellt. Außerdem muss die Dispo alle relevanten Telefonnummern, Ansprechpartner und Adressen beeinhalten.
Die Dispo für den 20.09.08 ist für alle im Verzeichnis Dateien zu finden.

Recherche zum Thema

Anbei ein weiterer Link der vor allem für den Freitag interssant sein könnte - nach Aussagen des Artikels fahren die Konferenzteilnehmer in Bussen zu der Moschee in der Venloer Str.

http://www.ksta.de/html/artikel/1218660550897.shtml

Zudem zwei Flugblätter...
Zum einen handelt es sich dabei um die Initiative "Wir stellen uns Quer: Europäische Rassisten haben in Köln keinen Platz" (cdu köln.pdf), zum anderen ein Aufruf (u.a.) der Uni Köln gegen den Kongress (aufrufak.pdf).

http://klopffleisch.blogger.de/getfile?name=cdu%20koeln.pdf

http://klopffleisch.blogger.de/getfile?name=aufrufak.pdf

Meeting vom 12.09.08

*Ideen-Brainstorming*

1. Dokumentation Kölner Nightlife --> verworfen, weil schwierige Lichtverhältnisse

2. Cocktailbar vorstellen --> durch Teamentscheidung verworfen, weil zu einfallslos

Gewähltes Thema: Eindrücke des Anti-Islamisierungskongresses - Dokumentation --> viel Bewegung, gute Lichtverhältnisse, Möglichkeit verschiedener Einstellungen (Größen, Perspektiven) und aktuelles, politisches und kritisches Thema

http://www.kongress.pro-nrw-online.de/

Wann: 20.09.2008
Wo: Heumarkt
Was: Demo und Gegendemo
Wer: pro Köln und pro Nrw

http://www.webbaviation.co.uk/deutschland/7463-heumarkt.jpg


*Gruppeneinteilung, Zuständigkeiten festlegen*

To-Dos

Spiegelreflexkamera organisieren, um Set zu fotografieren: Theres
Blogwartung: Julia und Leonie
Motivbesichtigung: alle
Ablaufplanung: Philip und Julia
Disposition schreiben: Anke
Polizeianfrage: Valentin
Equipment reservieren: Theres und Valentin

Equipment
von Freitag 19.09.2008 ab 11 Uhr – Montag 22.09.2008 11:00 Uhr

2 Videokameras (incl. Stativ)
2 Tonangeln
Lichtkoffer benötigen wir nicht --> Dreh findet tagsüber statt
Abholung Equipment und Lagerung: Nathalie

Schnittplatz reservieren: Theres
für
Montag 22.09.2008,
Mittwoch 24.09.2008,
Montag 29.09.2008

Festplatte reservieren: Theres
für
Montag 22.09.2008 ab 09:00 Uhr zum eindigitalisieren nutzen


Vorbesichtigung Heumarkt am 19.09.2008
ab 11:00 Uhr


*Abschluss-Brainstorming*

Zeitungen am Tag nach der Demo durchsuchen, um sie abzufotografieren,
Off-Töne von Nachrichtensendungen digitalisieren und in Film einfügen,


Nächstes Treffen: Mittwoch 17.09.2008

Gründung der klopffleisch productions

Ein neuer Stern am Himmel des weltweiten entertainments: klopffleisch productions wird ab dem heutigen 10. September 2008 bisher noch nie gesehenes, revolutionäres, unbeschreibliches produzieren.

Als Film- und Dokumentations-Produktions-Gruppe wird klopffleisch productions Hollywood auf den Zahn fühlen.